Canada Whale Night 2007

Charity Gala zum Schutz der Wale

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Sonntag, 3. Juni 2007

Weißwal-Population unter Schutz gestellt

Die 300 Weißwale, die in den stark belasteten Gewässern der Küste von Anchorage, in Alaska, leben, werden endlich im Rahmen der amerikanischen Bundesgesetze unter Schutz gestellt. Die amerikanische Fischereibehörde (NMFS) hat vorgeschlagen, die Tiere als stark gefährdet unter dem „Endangered Species Act“ zu listen, in Antwort auf eine Petition, die bereits im April 2006 überreicht wurde, sowie öffentlicher Unterstützung von Einzelpersonen aus aller Welt, inklusive den Unterstützern der WDCS.


Der Status “stark gefährdet” im „Endangered Species Act“ ist das höchste Maß an Artenschutz im Rahmen der amerikanischen Bundesgesetzgebung. Eine derartige Listung erfordert eine Reihe von Handlungen seitens der Regierung, um diese Spezies zu schützen. Im Falle der Weißwale von Cook Inlet beinhalten diese Maßnahme die Identifizierung von kritischen Lebensräumen und die Entwicklung eines Erholungsplans für diese Art wie auch Forschung über mögliche Gründe für die Abnahme der Population.

Die lang erwartete Entscheidung kommt 8 Jahre, nachdem eine vorherige Petition im Jahr 1999 abgegeben wurde. Damals hat die NMFS als Erklärung der sinkenden Anzahl der Population den indigenen Walfang angeführt. Anstelle einer Listung der Weißwale im „Endangered Species Act“ wurden die Belugas als dezimiert unter dem „Marine Mammal Protection Act“ gelistet. Trotz Limitierung und schlussendlich sogar Aufhebung des indigenen Walfangs von Belugas hat die Population bisher kein Zeichen einer Erholung gezeigt.

Vor kurzem hat die US Regierung verlautet, dass die Population in weniger als 26 Jahre aussterben könnte, falls nichts getan wird, um dieser Art Schutz zu gewähren.

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